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 „Dörfer der Hoffnung“

„Wir Frauen wollen weder Krieg, der uns tötet, noch Frieden, der uns unterdrückt“
(Ruta Pacífica de las Mujeres, kolumbianisches Netzwerk)
screenshot doerfer

Unter der Leitung der kolumbianischen Choreographin Bibiana Jiménez wurde das Tanztheater „Dörfer der Hoffnung“ im Theater Marabu in Bonn vom 30.10.-01.11.2018 aufgeführt.

Das Stück ist ein interkulturelles Tanztheaterprojekt des internationalen frauenzentrums bonn e.V (ifz) in Kooperation mit dem Frauennetzwerk für Frieden e.V. Es ist eine Einladung zum Aufbau einer Friedenskultur, inspiriert durch den Beitrag der Frauen bei den Friedensverhandlungen 2016 in Kolumbien. Die Teilnehmerinnen haben in zwei Workshops die Rolle der Frauen in Friedensprozessen und die Bedeutung des Begriffs „Friedenskultur“ erarbeitet.

Mit „Dörfer der Hoffnung“ setzt die Choreographin Bibiana Jiménez ihre künstlerische Arbeit zum Thema Frauen und soziale Gerechtigkeit fort. Unter ihrer Leitung zeigen 14 Frauen aus verschiedenen Ländern durch getanzte Bilder ihre Fähigkeiten bei der Gestaltung einer Friedenskultur. Durch Zusammenhalt und Solidarität können sie ihr vom Krieg zerstörtes Leben und ihren Lebensraum wieder aufbauen. Sie finden den Mut, wieder aufzustehen, zu verzeihen und für ihre Träume zu kämpfen. Sie tun den ersten Schritt in ein neues Leben und laden ein, sich aktiv für Dialog, Toleranz, Akzeptanz von Differenzen und gleiche Rechte für alle einzusetzen. Das ist in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft zunehmend spaltet, der einzig mögliche Weg für ein friedliches Zusammenleben. Denn Frieden bedeutet, gewaltfrei und gleichberechtigt zu leben!

Alle drei Aufführungen waren komplett ausverkauft und für die Eröffnung der Premiere konnten die Organisatorinnen die Bürgermeisterin Frau Angelika Kappel gewinnen. Mit diesem Stück wollen das ifz und das Frauennetzwerk für Frieden die mühsame Arbeit der Frauen für Frieden in Kolumbien und weltweit würdigen und die Friedensbotschaft aufgreifen, dass Frieden im Alltag und in unserem persönlichen Umfeld auch in Bonn aufgebaut werden kann. Hass, Angsterzeugung, Feindbilder, Populismus können nie eine Option sein, um die aktuellen Probleme zu lösen.

Wir möchten unseren Förderern danken, die das Stück ermöglicht haben, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Brot für die Welt und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Ein großer Dank geht an die Choreographin Bibiana Jimenez und an die Schauspielerinnen, die mit dem ganzen Herzen das Stück in acht Wochen erarbeitet haben und bereit waren, zum ersten Mal auf der Bühne zu stehen. Wir danken ebenfalls allen weiteren Personen, die uns dabei unterstützt haben.

 

Bonner Friedenstage - UN Peace Day
Mehr zum UN Peace Day unter www.konfliktbearbeitung.net
Das Netzwerk Antidiskriminierungsarbeit Bonn lädt ein zur
Ausstellung „Ich bin richtig. Für Chancengerechtigkeit – gegen Diskriminierung“ 
 im Stadthaus, Berliner Platz 2, Foyer, 53111 Bonn. 
Die Wanderausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, der Vielfalt unserer Gesellschaft mit Neugier zu begegnen und im täglichen Miteinander zunächst unser Herz zu öffnen. Die Ausstellung regt an
, sich mit Fragen der Kommunikation über- und miteinander zu beschäftigen sowie mit dem Abbau von gesellschaftlichen Barrieren, Vorurteilen und Zuschreibungen. 

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