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Ehrenpreisverleihung von CLARA 2017
Mittwoch, 18.10.2017 um 17 Uhr
Das internationale frauenzentrum bonn e.V. (ifZ) verleiht in diesem Jahr zum dritten Mal den Ehrenpreis CLARA an Frauen, die sich in besonderer Weise für Frauen engagieren.

Die erste CLARA-Preisträgerin ist Frau Arzu Cetinkaya vom Verein "Kultur Verbindet".  Die zweite Preisträgerin ist Frau Rosi Gollmann von der Andheri-Hilfe.

In diesem Jahr ehren wir Frau Christel Naylor vom Verein "Hilfe für Frauen in Not - Frauenhaus Bonn e.V."

Frau Naylor arbeitet seit den 80-er Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Vereins.  Sehr viel von ihrer privaten Zeit und auch Kraft fließen in diese Arbeit.  Im Mittelpunkt ihres Engagements stehen die Unterstützung und Hilfe für Frauen, die Gewalt erfahren haben.  "Hilfe für Frauen in Not" betreibt eins von zwei Bonner Frauenhäusern.

Die Stadt Bonn - vertreten durch Bürgermeisterin Angelica-Maria Kappel - wird auch dieses Mal an der Preisverleihung teilnehmen.

 

Neue Wege in der Bildungsarbeit im Friedensprozess in Kolumbien 

Das internationale frauenzentrum e.V. (ifz), das Lateinamerika-Zentrum e.V., der Verein Wissenskulturen e.V. und das Frauennetzwerk für Frieden e.V. in Bonn laden herzlich zum Fachgespräch mit Sandra Isaza Giraldo am 
Donnerstag, 19.10.2017 von 11:00–13:00 Uhr
im
ifz, Quantiusstraße 8, 53115 Bonn ein.  

Ende 2016 wurde ein Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla FARC-EP abgeschlossen. Auf Druck der Frauen wurde ein Genderunterausschuss gebildet, der Vorschläge für das Friedensabkommen erarbeitet hat. Diese Mitarbeit trug zu einer starken Mobilisierung der Frauen bei, die sich weiterhin fortsetzt. 

Sandra Isaza Giraldo, Erziehungswissenschaftlerin und Vorsitzende des Netzwerkes des Red Feminista Antimilitarista, Medellín, spricht aus ihren Erfahrungen des Bildungskonzeptes Educación Popular mit Basisorganisationen, Frauen, Bäuerinnen, Kindern und Jugendlichen, um die Unterdrückung und Benachteiligung der Frau in patriarchalischen Strukturen zu überwinden. Diese Aktivitäten sind Ausgangspunkte für neue Bildungsprozesse in der politischen Praxis mit dem Ziel, die Gesellschaft zu verändern. 

Der Friedensaufbau erfordert neue Bildungsmuster, um militaristisches Denken, die Logik der Angst und Feindbilder zu überwinden. 

Dabei werden folgende Fragen im Mittelpunkt des Gespräches stehen: 

    • Wo steht der Friedensprozess in Kolumbien heute
    • Was ist der Beitrag des feministischen Ansatzes der Educación Popular beim Aufbau des Friedens
    • Welches sind die Herausforderungen eines antimilitaristischen Gesellschaftsentwurfs im Rahmen der Friedensarbeit?

Am Beispiel von Kolumbien soll aufgezeigt werden, wie  die Basisorganisation Red Feminista Antimilitarista in Medellín zu einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft beiträgt.

Das Gespräch findet auf Spanisch mit deutscher Übersetzung statt.

 Anmeldungen bitte an:

 Gertrud Smid (ifz) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0228/ 965 24 65

 Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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