Afrika-Konferenz
"Neue Partnerschaft mit Afrika"

Eine Initiative von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und Organisationen
(Internationales Frauenzentrum Bonn e.V., Afrikanischer Dachverband NRW e.V.,
Agenda Arbeitskreis Begegnungen mit Afrika, u.v.a.)

Afrikalogo
 

Fr 1.12.2006, 16.00-21.00 Uhr
Podiumsdiskussion
Wege der Entwicklungszusammenarbeit - ohne Zivilgesellschaft?

Sa 2.12.2006, 10.00-18.30 Uhr
Verschiedene Foren zum Thema
Integration in Deutschland - eine Einbahnstraße?


Eintritt frei

Sa 2.12.2006, ab 18.30 Uhr
Afrikanischer Abend mit Modenschau, Buffet,
Konzert der Gruppe Mamy Wata und Freunde

Eintritt 5 € , Buffet 3 €

Veranstaltungsort:

President Hotel, Bonn-Poppelsdorf, Clemens-August-Str. 32-36

Bahn / Bus
Vom Bonner Hauptbahnhof mit der Buslinie 620, 624, 625, 626, oder 627, Ausstieg an der Haltestelle ‚Botanischer Garten’, danach ca. 150 Meter auf der rechten Seite.

Auto
A565, Köln/Koblenz, Auffahrt Bonn-Poppelsdorf, 1. Ampel rechts, nächste Ampel rechts, 2. Ampel rechts, nach 150 Metern auf der linken Seite.

______________________

Wir leben in EINER WELT, und Afrika ist unser Nachbarkontinent - viele AfrikanerInnen leben seit Jahrzehnten in Deutschland. Integriert, assimiliert? Rassismus ist nach wie vor in vielen Lebensbereichen spürbar, und viele AfrikanerInnen leben hier am Rande der Gesellschaft. Ihr Wissen und Können bleibt unsichtbar. Integration in Deutschland - Eine Einbahnstraße?

Gleichzeitig ist Afrika Schwerpunkt in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, und zivilgesellschaftliche Kräfte in Afrika und in Deutschland sollen unterstützt werden. Doch welche Wege werden in der Entwicklungszusammenarbeit hierbei beschritten?

Inspiriert durch die vom Bundespräsidenten Horst Köhler einberufene Afrika-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika“ wollen wir, AkteurInnen aus der Zivilgesellschaft und aus Organisationen, in denen Deutsche und AfrikanerInnen zusammenarbeiten, ein neues Verständnis von Partnerschaft definieren und leben.

Schwerpunkt der Konferenz ist die Verflechtung von Integrations- und Entwicklungspolitik und das Sichtbarmachen komplexer Zusammenhänge zwischen hier lebenden AfrikanerInnen und ihren Herkunftsländern. In diesem Kontext wird nach einem neuen geschlechtergerechten Partnerschaftskonzept mit Afrika gesucht, welches den Hintergrund für zukünftige Handlungsfelder für interessierte BürgerInnen aufzeigt. Kontroverse Diskussionen sollen zu einem differenzierten Afrika-Bild beitragen.

Des Weiteren sollen hier lebende MigrantInnen ermutigt werden, ihr Potential stärker in entwicklungspolitische Überlegungen und Maßnahmen einzubringen.

Wir sind überzeugt, dass die verschiedenen zivilgesellschaftlichen Kräfte die tragenden Säulen einer gut funktionierenden Gesellschaft sind. Nur mit ihrem Engagement ist eine demokratische Entwicklung in Afrika möglich. Ähnliches gilt für die in Deutschland lebenden MigrantInnen, denn nur wenn sie sich in den Diskussionsprozess einbringen können, wird ein fruchtbares menschliches Zusammenleben möglich sein.

Die Konferenz soll die Initialzündung für weitere Maßnahmen sein, die der Umsetzung der verschiedenen, auf der Konferenz beschlossenen Resolutionen zum Thema neue Partnerschaft mit Afrika dienen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Diskussion aktiv und kreativ zu beteiligen.

Die Konferenz wird aus Mitteln des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch InWEnt, von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und von dem internationalen Konversionszentrum Bonn (BICC) finanziert.